Deeskalationsstrategien in der Arbeit mit Flüchtlingen

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14.11.2019 09:00-17:00

Wien
Nr. S-02-10-0006-4

8 Einheiten
€ 186,- mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 228,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Tamara Akdil

Ziel

Die TeilnehmerInnen erhalten einen Überblick über Konfliktmanagement und Grundlagen der Kommunikation in aufschaukelnden Situationen sowie über das Verhalten traumatisierter Menschen. Schritt für Schritt werden verschiedene Möglichkeiten der Deeskalation erarbeitet. Kommunikationstechniken in schwierigen Situationen, wie zum Beispiel bei Aggression, werden reflektiert und geübt. Die TeilnehmerInnen lernen diagnostische Instrumente zur Einschätzung der Radikalisierung kennen.

  • Sie kennen verschiedene Kommunikationstechniken und Methoden der deeskalierenden Gesprächsführung und können diese anwenden.
  • Sie können traumatisierte Menschen besser einschätzen und wissen um eine allfällige Gefährlichkeit dieser Bescheid.
  • Sie können auf verschiedene Konfliktsituationen angemessen reagieren.
  • Sie kennen ihre eigenen Grenzen der Belastbarkeit.

Inhalt

  • Kennen der verschiedenen Konflikteskalationsstufen
  • Konfliktmanagement und Grundlagen der Kommunikation bei drohender Eskalation
  • Erlernen verschiedener Möglichkeiten der Deeskalation durch spezielle Techniken der Gesprächsführung (Aktives Zuhören, Gewaltfreie Kommunikation)
  • Anwenden von Tools bei der Erstintervention.
  • Erkennen und Umgang mit Gefahrensituationen und aggressivem Verhalten bei traumatisierten Menschen
  • Verhalten bei radikalisierten Personen.

Leitung

  • Mag.a Dr.in Petra Tröster-Stögerer, MSc

Hinweis

Dieses Seminar richtet sich an PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, FlüchtlingsbetreuerInnen, SozialarbeiterInnen bzw. alle, die mit Flüchtlingen arbeiten bzw. in Kontakt kommen.