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Möglichkeiten und Grenzen psychologischer Diagnostik bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen

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23.02.2017 09:00-18:30
24.02.2017 09:00-18:30

Wien
Nr. S-01-15-0005-9

20 Einheiten
€ 435,- mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 532,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Antonia Utermöhlen, BSc MSc
utermoehlen@boep.or.at

Ziel

Dieses Seminar bietet den TeilnehmerInnen eine sehr praxisorientierte Auseinandersetzung mit Möglichkeiten und Grenzen klinisch-psychologischer Diagnostik beim Vorliegen eines Verdachts auf sexuellen Missbrauch bei Kindern oder Jugendlichen.
Dabei sollen (kontextabhängig) mögliche Vorgehensweisen und Methoden anhand von Fallbeispielen aufgezeigt und einer kritischen Reflexion hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Brauchbarkeit unterzogen werden.

Inhalt

  • Begriffsklärung, Definitionen
  • Familiendynamik bei Inzest
  • Mögliche Vorgehensweisen zur Abklärung eines vorliegenden "Verdachts" in unterschiedlichen Kontexten anhand konkreter Fallbeispiele
  • Rechtliche Rahmenbedingungen (StGB, StPO, JWG, PG, ...)
  • Differentialdiagnostische Ansätze und Methoden: exploratives Gespräch, Fragetechniken, projektive Testverfahren, anatomische Puppen, Kinderzeichnungen, Kinderbücher, ...
  • Diskussion von Konzepten der Aussagepsychologie in Zusammenhang mit Missbrauchsschilderungen von Kindern
  • Gesprächstechniken für den Umgang mit (vermeintlichen) Opfern

Leitung

  • Mag.a Claudia Rupp