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Analoge Interventionstechniken: Wenn Reden nicht mehr weiterhilft

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09.09.2017 10:00-19:00

Klagenfurt
Nr. S-01-11-0001-6

9 Einheiten
€ 179,- mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 219,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Tamara Akdil
akdil@boep.or.at

Ziel

"Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten." (Paul Watzlawik)

Ziel unserer beruflichen Kommunikation ist es, durch wirksame Interventionen Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Dabei begegnen uns auch spracharme Menschen (z.B. manche Jugendliche oder ältere PatientInnen) oder VielrednerInnen, die Worte als Schutzschild oder Ablenkung gebrauchen. Wann immer unsere sprachliche Intervention keine neuen Prozesse anstoßen kann, weil Worte allein nicht verstanden werden, sprachlicher Ausdruck erschwert ist, (systemische) Fragen wirkungslos abprallen oder Gespräche in rhetorische Ping-Pong-Spielchen ausarten, braucht es alternative Wege und Werkzeuge. So wie das Ziffernblatt einer Uhr wirkt eine analoge Intervention als Gesamtbild und transportiert eine Fülle von Informationen auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig. Je mehr analoge Kompetenz BeraterInnen und BehandlerInnen haben, umso vielfältiger sind die Möglichkeiten, Hilfestellungen zu geben, wenn ein Entwicklungsprozess blockiert ist. Im Seminar sollen Interventionen auch anhand von konkreten Fragen der TeilnehmerInnen entwickelt werden. Wer dafür einen eigenen Fall vorstellt, dem wird eine Einheit Systemische Supervision bestätigt.

Inhalt

  • Vorstellung der Grundlagen und Elemente analoger Interventionen
  • Praktische Beispiele (Zeichnungen, Gegenstände, Bilder, Metaphern, Geschichten, Aktivitäten, ...)
  • Leitfaden zur eigenständigen, kreativen Entwicklung
  • Konkrete Ideen werden anhand der Beispiele der TeilnehmerInnen ausgearbeitet

Leitung

  • Mag.a Helga Kernstock-Redl

Hinweis

Dieses Seminar richtet sich an PsychologInnen und PsychotherapeutInnen.