Psychologische Erste Hilfer für Laien

Hilfreich sein, statt hilflos zusehen müssen!

Was tun, wenn die Nachbarin vor der Tür steht und stockend hervorbringt, dass ihr Mann mit einem Herzinfarkt in die Klinik gebracht wurde? Ist es lächerlich, wenn der plötzliche Tod eines Kanarienvogels der einsamen alten Dame vom 3. Stock das Herz bricht? Wie sich verhalten, wenn der beste Freund beim Waldspaziergang einen erhängten Mann gefunden hat?

Kurz: Was tun, wenn sich Nachbarn, Freunde oder Verwandte in einer seelischen Krisensituation befinden?

Wer hier keine Ausbildung hat, steht oft selber hilflos da. Wie können Menschen ohne Psychologie-Studium oder einschlägige Fachausbildung helfen, anstatt hilflos zusehen zu müssen?

Erste Hilfe für die Seele

Das Wissen um stabile Seitenlage, Herzdruck-Massage und Mund-zu-Mund-Beatmung gehört zu den medizinischen Erste-Hilfe-Maßnahmen mit dem Ziel, organische Folgeschäden zu verhindern und Leben zu retten.
Einige Grundlagen der Krisenintervention zu kennen und anwenden zu können, ist für den Laien aber ebenso wichtig. Es handelt sich hierbei um „Erste Hilfe für die Seele“ – denn auch seelisch können Folgeschäden verhindert und vielleicht sogar Leben gerettet werden. Wir wissen heute, dass
psychische Folgeerscheinungen durch richtige Betreuung unmittelbar nach dem Extremerlebnis reduziert werden können. Das ist das Ziel der Psychologischen Ersten Hilfe.

Aus diesem Grund bietet die Österreichische Akademie für Psychologie | ÖAP monatlich einen Basiskurs | Psychologische Erste Hilfe für Laien an.

Wer diesen Basiskurs erfolgreich absolviert hat, kann sein Wissen im zweitägigen Aufbaukurs vertiefen. Hier werden die Inhalte des Basis-Kurses durch Rollenspiele geübt und diskutiert. Zusätzliche Inhalte sind die Grundlagen der Psychotraumatologie und die eigene Psychohygiene.

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