Wann ist ein Mann ein Mann? Sexuelle Funktionsstörung bei Männern erkennen und erfolgreich behandeln

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Freie Plätze vorhanden

Sa 21.10.2023, 09:00–17:00
So 22.10.2023, 09:00–13:00

Wien
Nr. S-01-22-0009-1

12 Einheiten
€ 322,50 mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 391,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Tamara Akdil

Ziel

In der Veranstaltung werden die zur Diagnostik und Behandlung männlicher sexueller Funktionsstörungen (vorrangig Luststörungen, erektile Dysfunktionen und Orgasmusstörungen) notwendigen theoretischen und praktischen Grundlagen vermittelt. Im Seminar wird dabei nicht nur auf die individuelle Ebene, sondern auch auf die partnerschaftliche Dynamik eingegangen.

Im Seminar soll das komplexe biopsychosoziale Ursachengefüge beleuchtet werden, das es für ein umfassendes Verständnis der sexuellen Funktionsstörungen des Mannes zu identifizieren gilt. Neben der Bedeutsamkeit von somatischen Prozessen, adjuvanten medikamentösen Behandlungsoptionen werden Themen wie Bedürfnisse, das männliche Selbstbild und Rollenverständnis adressiert und bzgl. der jeweiligen Konsequenzen für die männliche Sexualität betrachtet.

Das Ziel moderner Sexualtherapie darf nicht die bloße Symptombeseitigung sein. Vielmehr geht es um eine nachhaltige Veränderung der meist aufrechterhaltenden psychosozialen Faktoren mit ggf. adjuvanter medikamentöser Behandlung bei gleichzeitiger Berücksichtigung somatischer Prozesse. Die Teilnehmenden sollen lernen, mittels eines modernen sexualtherapeutischen und Emotionen fokussierenden Therapiekonzeptes, Patient*innen bei der angemessenen Befriedigung sexueller Bedürfnisse zu begleiten.

Lehrziele:

  • Kompetenzen zur wertungsfreien und offenen Thematisierung männlicher Sexualität und ihrer Probleme (Durchführung einer vollständigen Sexualanamnese)
  • Kompetenzen zur Erstellung eines biopsychosozialen Störungsmodells hinsichtlich auslösender, bedingender und aufrechterhaltender Faktoren
  • Kognitive Kompetenzen und praktische Fertigkeiten zur Durchführung einer modernen Sexualtherapie als auch Basiswissen über pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten
  • Emotionen als Kompass im Therapieprozess für (sexuelle) Bedürfnisse erkennen und nutzen lernen.

Inhalt

  • Männliche sexuelle Funktionsstörungen
  • Sexualtherapie
  • Emotionsfokussierung
  • Biopsychosoziale Analyse auslösender, bedingender und aufrechterhaltender Faktoren
  • Sexuelle Bedürfnisse
  • Männliches Selbstbild und Rollenbilder

Zielgruppen

  • Klinische PsychologInnen
  • GesundheitspsychologInnen
  • PsychotherapeutInnen

ReferentInnen

Hinweis

Dieses Seminar ist für den Lehrgang Psychologische Sexualtherapie anrechenbar.


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