Sexualstraftäter: Diagnose, Prognose und Behandlungsmöglichkeiten

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Freie Plätze vorhanden

Di 09.11.2021, 09:00–17:00

Graz
Nr. S-01-48-0021-2

8 Einheiten
€ 193,50 mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 238,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Manuela Schwaiger

Ziel

Der Umgang mit Menschen, die eine sexuelle Präferenzstörung aufweisen und/oder eine Sexualstraftat begangen haben birgt viele Unsicherheiten. In freier Praxis, Beratungsstellung, Tagesstrukturen und betreuten Wohneinrichtungen werden Klienten, mit einer bekannten sexuellen Auffälligkeit teilweise prinzipiell abgelehnt, bzw. wenn, dann nur mit Bedenken übernommen.
In diesem Seminar wird die Diagnose einer sexuellen Präferenzstörung erklärt, psychosexuelle Entwicklungsstörungen analysiert und im Zusammenhang mit anderen psychiatrischen Auffälligkeiten an praktischen Beispielen erklärt. Weiters werden mögliche Risikofaktoren, aber auch schützende Faktoren dargelegt und in den prognostischen Prozess zur Bewertung des Rückfallrisikos eingebaut.
Das Wissen wird in diesem Seminar sehr praxisnahe, mit umfangreichen Fallbeispielen übermittelt. In Diskussionsrunden können eigene Erfahrungen eingebracht, und spezifische Fragen analysiert werden.

Inhalt

  • Diagnostische Kriterien für Sexuelle Präferenzstörungen
  • Risikoprognostische Einschätzungen mittels prognostischer Verfahren
  • Erarbeitung präventiver Schutzfaktoren

Zielgruppen

  • PsychologInnen
  • Klinische PsychologInnen
  • PsychotherapeutInnen
  • DiplomsozialarbeiterInnen (DSA)

ReferentInnen

Hinweis

Relevante Literatur:

  • Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (Hg.), (2007). Band 8: Behandlungsleitlinien für Störungen der sexuellen Präferenz. Steinkopff Darmstadt
  • Kodex des Österreichischen Rechts 2019: Strafrecht.Verlag LexisNexis
  • Volbert V., Dahle, K.-P. (2010). Forensisch-psychologische Diagnostik im Strafverfahren.Verlag HOGREFE
  • Nedopil, N. (2006). Prognose in der Forensischen Psychiatrie - ein Handbuch für die Praxis. Verlag Pabst

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