Männerarbeit zum Thema Gewalt

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Freie Plätze vorhanden

Fr 03.07.2020, 09:00–17:00

Wien
Nr. S-01-13-0019-1

10 Einheiten
€ 237,50 mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 292,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Tamara Akdil

Ziel

Blickt man auf Gewalttätigkeit mit einem geschlechtssensiblen Fokus, so ist schnell ersichtlich, dass Männer fast überall zur größten Gruppe der Täter zählen. Die Morde an Frauen im sozialen Nahraum durch (Ex)Partner sind der extremste Ausdruck von geschlechtsspezifischer Gewalt von Männern gegen Frauen, die auch viele andere ganz alltägliche Formen kennt. Aber nicht nur als Täter ist dieser Blick wichtig: Männer und Burschen können auch Opfer von Gewalt werden, was auf Grund herrschender Leitbilder von Männlichkeit sehr oft verschwiegen oder bagatellisiert wird. An diesem Tag wird gemeinsam erarbeitet, wie es zu diesem Zusammenhang von Männlichkeit und Gewalt kommt, wie Ansätze in der Männerberatung aussehen, dazu klinisch-psychologisch zu arbeiten und weshalb Genderkompetenz ein wichtiges Qualifikationskriterium für die Arbeit zu diesem Thema ist.

Inhalt

  • Männlichkeit(en) und Gewalt
  • Kennzeichen emanzipatorischer Männerarbeit
  • Primärpräventive Ansätze
  • Ansätze in der Täterarbeit/Opferschutzorientierte Täterarbeit
  • Psychologische Aspekte in der Arbeit zum Thema Gewalt

Lehrmethoden
Vortrag, Gruppenarbeit, Video, Fallgeschichten

Zielgruppen

  • PsychologInnen
  • Klinische PsychologInnen
  • GesundheitspsychologInnen
  • PsychotherapeutInnen
  • DiplomsozialarbeiterInnen (DSA)

ReferentInnen

Hinweis

Vorkenntnisse
Erfahrungen in der psychologischen Beratungsarbeit mit männlichen Zielgruppen

Relevante Literatur

  • Rosa Logar, Ute Roesemann, Urs Zuercher. Gewalttätige Männer ändern (sich): Rahmenbedingungen und Handbuch für ein soziales Trainingsprogramm

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