Motivierende Gesprächsführung nach Miller und Rollnick

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Freie Plätze vorhanden

Fr 25.09.2020, 09:00–17:00
Sa 26.09.2020, 09:00–17:00

Graz
Nr. S-01-30-0025-6

16 Einheiten
€ 372,50 mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 452,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Tamara Akdil

Ziel

Motivierende Gesprächsführung beschreibt eine bestimmte Art und Weise mit Menschen umzugehen. Sie gründet auf der Entscheidungsfreiheit des Klienten, ist eine partnerschaftliche, nicht vorschreibende Behandlungsmethode. Der Klient wird unterstützt, eigene intrinsische Motivation und Ressourcen zu aktivieren, um dadurch den Veränderungsprozess zu fördern. Konkrete Anwendungsaspekte werden erarbeitet: change-talk und Widerstand, aktives Zuhören sowie Methoden, die besonders dazu geeignet sind, Veränderungsbereitschaft aufzubauen (Phase 1). Darauf folgen Strategien, die die Aufrechterhaltung der Selbstverpflichtung (Phase 2) fördern. Das Transtheoretische Modell von Prochaska und DiClemente (1998) dient als Ausgangspunkt, um festzustellen, in welcher Motivationsphase sich der Klient zum aktuellen Zeitpunkt befindet.

  • Erkennen, in welcher Motivationsphase sich der Klient derzeit befindet (Motivationsphasen nach Prochaska und DiClimente
  • Motivationale Gesprächsführung ist eine Grundhaltung: eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Behandler und Klient anstatt autoritäres Übergeordnetsein, erforschen anstatt zu ermahnen und zu unterstützen, Veränderung fördern anstatt erzwingen.
  • Fördern kognitiver Dissonanz, Ambivalenz fördern
  • Umgehen mit Widerstand
  • Absichtsherstellung und Ziele des Klienten fördern
  • Veränderungsplan gemeinsam erstellen

Inhalt

  • Die Grundhaltung der motivierenden Gesprächsführung: vier Prinzipien (Empathie ausdrücken, Diskrepanzen entwickeln, Widerstand umlenken, Selbstwirksamkeit fördern)
  • Change Talk: Strategien und Methoden
  • Phase 1: Motivation zur Veränderung aufbauen
  • Phase 2: Die Selbstverpflichtung für Veränderungen verstärken

Zielgruppen

  • PsychologInnen
  • Zielgruppe ohne Einschränkung auf PsychologInnen
  • Klinische PsychologInnen
  • GesundheitspsychologInnen

ReferentInnen

Feedback zum Seminar

03/2019


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