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Internetsucht oder Pathologischer PC-Gebrauch: Psychologische Hintergründe und Behandlungs- und Präventionsmöglichkeiten

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12.09.2019 14:00-19:15

Wien
Nr. S-02-20-0005-2

6 Einheiten
€ 141,50 mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 170,50 ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Tamara Akdil

Ziel

  • Funktionaler Umgang mit neuen Medien
  • Erkennen von Frühwarnzeichen
  • Kenntnis von Risiko- und Schutzfaktoren für problematischem PC-Gebrauch?
  • Entstehung dysfunktionalen & pathologischen PC-Gebrauchs
  • Diagnostische Einordnung
  • Kenntnis rezenter Diagnoseinstrumente
  • Durchführung Prävention im Schulalter
  • Umsetzung von Behandlungsansätzen bei bereits verfestigtem dysfunktionalem PC-Gebrauch:
  • Symptomatologische Behandlung
  • Ursachenbezogene Behandlung

Take-Aways
Zur Behandlung:

Selbstverantwortliche Problemlöseorientierung fördern, Erarbeiten eines (bio-psycho-sozialen) Entstehungs- und Veränderungsmodells.

Veränderung verzerrter Kognitionen und emotionaler Schemata:
verzerrte, positive emotionale Bindung an das Medium PC/Internet
verzerrte überängstliche Bewertungen der realen Welt

Kompetenzerweiterung
Wiedererlangung eines distanziert-reflektierten Umgangs mit PC/ Internet: Ampelmodell (Petry, 2009) ? Ziel ist die gelungene Integration der virtuellen Welt in das reale Alltagsleben
Entwicklung sozial-kommunikativer Kompetenzen
Aufbau eines sozialen Netzwerks im realen Leben
Bearbeitung von schulischen und beruflichen Problemen, Nachholen von Ausbildungen? Berufliche Wiedereingliederung?

Verbesserung der Selbstakzeptanz
Förderung von Kompetenzerleben, Erfolgserlebnisse fördern

Inhalt

Es wird ein kurzer Abriss über Formen und Entwicklung dysfunktionalen und pathologischen PC- und Internetgebrauchs gegeben, um dann im Workshop Erkennungsmerkmale von Computerspiel- und Internetsucht, die Bedeutung von begleitend auftretenden/ zugrundeliegenden psychischen Problemen sowie Ziele im Umgang mit Betroffenen in Schule und Familie zu diskutieren. Ein differenzierter Umgang mit Betroffenen, die Umsetzung eines Stufenplans zur Wiedererlangung eines distanziert-reflektierten Umgangs mit PC/ Internet, Schritte zur Reintegration in die reale (versus virtuelle) Welt etc. werden mit den Teilnehmern erarbeitet.

Funktionaler Umgang mit neuen Medien

  • Wann wird es problematisch?
  • Fallvignette
  • Was macht anfällig für/ was schützt vor problematischem PC-Gebrauch?
  • Entstehung dysfunktionalen & pathologischen PC-Gebrauchs
  • PC Nutzungsmuster von Kindern und Jugendlichen
  • Diagnostische Einordnung
  • Diagnoseinstrumente
  • Prävention im Schulalter
  • Behandlungsansätze bei bereits verfestigtem dysfunktionalem PC-Gebrauch:
  • Symptomatologische Behandlung
  • Ursachenbezogene Behandlung

Leitung

  • Mag. Michael Peter

Hinweis

Dieses Seminar richtet sich an Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen sowie PsychotherapeutInnen.