Verkehrspsychologische Diagnostik und Schulung bei DrogenlenkerInnen

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Freie Plätze vorhanden

Sa 02.04.2022, 09:00–17:00

Wien
Nr. S-01-50-0007-2

8 Einheiten
€ 193,50 mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 238,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Manuela Schwaiger

Ziel

Illegale Betäubungsmittel im Straßenverkehr werden verstärkt festgestellt und als problematisch für die Verkehrssicherheit bewertet. Die wichtigsten Drogen (unter besonderer Berücksichtigung der neuen psychoaktiven Substanzen und Cannabis als Medikament) werden in ihren Wirkungen und den Konsumfolgen vorgestellt. Drogenauffällige Lenkerinnen werden im Rahmen der Fahreignungsbegutachtung mittels eines Beurteilungssystems diagnostiziert, die hierfür benötigten Informationen und fachlichen Zusammenhänge werden am Beispiel der Diagnose- und Prognosekriterien der MPU aufgezeigt. Schließlich wird grundlegendes Wissen über die Rehabilitation von Drogenauffälligen vermittelt, und anhand konkreter Interventionen die rehabilitativen Möglichkeiten der verkehrspsychologischen Arbeit deutlich.

Inhalt

  • Drogen allgemein, Neue psychoaktive Substanzen, Cannabis als Medikament
  • Sanktionssystem Deutschland - Österreich im Vergleich
  • MPU - VPU Drogendelikte - Beurteilungskriterien
  • Arbeit mit Drogenauffälligen in der Nachschulung / Verkehrstherapie (Fahranfänger / nach MPU - VPU)
  • konkrete Interventionsbausteine: Achtsamkeit, Genusstraining, Posterarbeit

Zielgruppen

  • PsychologInnen
  • Klinische PsychologInnen

ReferentInnen

Hinweis

Kann angerechnet werden gemäß Aus- und Weiterbildungsrichtlinie des BMVIT bzgl. FSG-GV in den folgenden Kategorien:

  • Kategorie 2: Risikogruppen im Straßenverkehr (2 Stunden)
  • Kategorie 3: Verkehrserziehung und Grundlagen des Verkehrsverhaltens (4 Stunden)
  • Kategorie 5: Diagnostik und Begutachtung (2 Stunden)