Möglichkeiten und Grenzen psychologischer Diagnostik bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen

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Mi 29.09.2021, 09:00–18:30
Do 30.09.2021, 09:00–18:30

Wien
Nr. S-01-15-0005-17

20 Einheiten
€ 469,- mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 573,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Manuela Schwaiger

Ziel

Dieses Seminar bietet den TeilnehmerInnen eine sehr praxisorientierte Auseinandersetzung mit Möglichkeiten und Grenzen klinisch-psychologischer Diagnostik beim Vorliegen eines Verdachts auf sexuellen Missbrauch bei Kindern oder Jugendlichen.
Dabei sollen (kontextabhängig) mögliche Vorgehensweisen und Methoden anhand von Fallbeispielen aufgezeigt und einer kritischen Reflexion hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Brauchbarkeit unterzogen werden.

Inhalt

  • Begriffsklärung, Definitionen
  • Familiendynamik bei Inzest
  • Mögliche Vorgehensweisen zur Abklärung eines vorliegenden "Verdachts" in unterschiedlichen Kontexten anhand konkreter Fallbeispiele
  • Rechtliche Rahmenbedingungen (StGB, StPO, JWG, PG, ...)
  • Differentialdiagnostische Ansätze und Methoden: exploratives Gespräch, Fragetechniken, projektive Testverfahren, anatomische Puppen, Kinderzeichnungen, Kinderbücher, ...
  • Diskussion von Konzepten der Aussagepsychologie in Zusammenhang mit Missbrauchsschilderungen von Kindern
  • Gesprächstechniken für den Umgang mit (vermeintlichen) Opfern

Zielgruppen

  • PsychologInnen
  • Klinische PsychologInnen

ReferentInnen

Feedback zum Seminar

10/2019

Hinweis

Dieses Seminar ist für den Bereich I des Curriculums Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie anrechenbar.


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