EFT: Sexualtherapie aus der Bindungsperspektive: Grundlagen und Interventionen der Emotionsfokussierten Paartherapie (EFT)

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Freie Plätze vorhanden

Fr 26.05.2023, 09:00–17:00
Sa 27.05.2023, 09:00–13:00

Wien
Nr. S-01-22-0007-1

12 Einheiten
€ 322,50 mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 391,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Tamara Akdil

Ziel

Ziel dieses Seminars ist die Vermittlung von Grundwissen über EFT und auch wie sexualtherapeutische Interventionen in einen Paartherapieprozess eingebracht werden können.

  • Grundlegendes Verständnis von Prinzipien der Paartherapie
  • Grundlegendes Verständnis von der Auswirkung von Bindungsstilen auf Beziehungsdynamiken
  • Praxisorientierter Überblick über EFT und spezifische Interventionen
  • Kompetenzen zur Bewusstmachung von distanzierenden Beziehungsmustern
  • Überblick über das 9 Stufen Modell von EFT
  • Kompetenzen zur Bewusstmachung von distanzierenden Beziehungsmustern
  • Prozess-orientierter Leitfaden zur Beurteilung emotionaler Veränderung
  • Praktische Werkzeuge 1) Einsatz von spezifischen Übungen zwischen und während den Sitzungen 2) Einsatz von Fragebögen zur Erhebung der emotionalen Erreichbarkeit, der Bindungsgeschichte sowie der Sexualität 3) Einsatz von Videomaterial
  • Einen Überblick über den "Halt Mich Fest" Paar-Workshop
  • Praxisbeispiele
  • Selbstreflexion

Inhalt

EFT ist der am besten wissenschaftlich belegte Paartherapieansatz mit hohen nachhaltigen Erfolgsquoten. Ziel ist die Entwicklung einer sicheren vertrauensvollen Verbindung. Interventionen sind strukturiert und werden auf das zu Therapiebeginn vorhandene Einfühlungsvermögen beider Partner abgestimmt.

Die Vorgangsweise verändert sich stufenweise im Einklang mit Veränderungen in der gegenseitigen emotionalen Erreichbarkeit. In der ersten Therapiephase erkennt das Paar wiederkehrende Streitmuster, die oft durch ambivalente oder vermeidende Bindungsstile sowie Bindungsverletzungen entstehen. Diese erschweren auch emotionale und sexuelle Verbundenheit. Oft stellt sich heraus, dass Bindungssehnsüchte, nämlich verstanden, geliebt und angenommen zu werden, enttäuscht wurden.

In der zweiten Therapiephase lernen die Partner, sich mit ihren Bindungsbedürfnissen aneinander zu wenden. Sind sie bereit, aufeinander einzugehen, verändert sich ihre Haltung zueinander grundlegend. Anfängliche Streitmuster können nun auf der neuen Basis der wiederhergestellten Bindungsfähigkeit noch einmal reflektiert und verändert werden. Bei sexuellen Problemen macht es das durch EFT neu gewonnene gegenseitige Vertrauen erst möglich, sexualtherapeutische Interventionen einzubringen. Es erhöht sich die Fähigkeit, sich sexuell einzulassen und über empfindliche, oft schambesetzte Themen empathisch kommunizieren zu können.

Zielgruppen

  • Klinische PsychologInnen
  • PsychotherapeutInnen
  • GesundheitspsychologInnen
  • ÄrztInnen

ReferentInnen

  • Dr.in Claudia Luciak-Donsberger

Hinweis

Dieses Seminar ist für den Lehrgang Psychologische Sexualtherapie anrechenbar.


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