Biofeedback bei Traumafolgestörung

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Freie Plätze vorhanden

Sa 06.05.2023, 09:15–17:15

Wien
Nr. S-01-11-1041-1

8 Einheiten
€ 215,50 mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 265,50 ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Tamara Akdil

Ziel

Dieses Seminar bietet einen Überblick über das Spektrum der Traumafolgestörungen sowie eine diagnostische Abgrenzung - als Grundlage für die Anwendungsmöglichkeiten der biofeedbackgestützten therapeutischen Begleitung (ergänzend zur traumaspezifischen psychologischen Therapie/Psychotherapie).

Menschen mit Traumafolgestörung kommen mit einer spezifischen Symptombelastung in die Praxis, wie z.B. Wegdriften, Dissoziieren, vermehrte Alpträume, Flashbacks in unerwarteten Situationen, Intrusionen, erhöhte Schreckhaftigkeit, etc., welche einen großen Leidensdruck erzeugen.

Neben der Trauma bezogenen psychologischen Therapie bzw. Psychotherapie ist eine biofeedbackgestützte Behandlung dahingehend hilfreich, als dass dadurch die aufgrund des Traumas veränderten Abläufe des vegetativen Nervensystems (siehe u.a. Polyvagal-Theorie) verständlicher in der Therapie thematisiert werden können. In weiterer Folge können, abgestimmt auf die Symptomatik, gezielt stabilisierende Fertigkeiten aufgebaut und dadurch die Selbstwirksamkeit gestärkt werden.

Biofeedback kann in jeder Phase der Traumatherapie unterstützend zum Einsatz kommen: sei es bei der anfänglichen Psychoedukation, sowie beim Aufbau von Stabilisierungstechniken, als auch während der Traumaexposition.

In dem Seminar bekommen die TeilnehmerInnen eine kurze Einführung in wichtige Aspekte der Diagnosekriterien und Behandlungsmöglichkeiten einer Traumafolgestörung, sowie Einblick in konkrete biofeedbackbezogene Behandlungsschritte, welche sich in die laufende psychologische Therapie/Psychotherapie integrieren lassen, angereichert mit Fallbeispielen aus der täglichen Praxis.

Inhalt

  • Kurzer Überblick über das Spektrum der Traumafolgestörungen sowie Diagnosekriterien
  • Einführung in die Polyvagal-Theorie von Stephen Porges
  • Biofeedbackgestützte Behandlungsvorschläge
  • Besonderheiten in der biofeedbackgestützten Arbeit mit Menschen mit einer Traumafolgestörung
  • Fallbeispiele aus der täglichen Praxis

Zielgruppen

  • Klinische PsychologInnen
  • PsychotherapeutInnen
  • ÄrztInnen

ReferentInnen

  • Mag.a Edith Beer

Hinweis

Notwendige Vorkenntnisse:
Kenntnisse sowie praktische Erfahrung mit Biofeedback (Kenntnisse über das klinische Störungsbild einer Traumafolgestörung sind von Vorteil).

Es handelt sich bei den im Seminar vermittelten Inhalten um tools, die nur in Ergänzung zur und eingebettet in fundierte Traumatherapie eingesetzt werden sollten und als eigenständige Kurz-Interventionen nicht geeignet sind.


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