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Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit - Beratung, Begleitung und Behandlung von Menschen mit trans*, nicht-binären oder inter*Identitäten

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24.05.2019 09:00-17:00

Wien
Nr. S-01-11-0095-1

8 Einheiten
€ 182,- mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 223,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Tamara Akdil

Ziel

Aktuelle Entwicklungen der Diagnostik, Beratung und Behandlung von trans*Personen.
Der Begriff "trans" beschreibt Menschen, die sich u.a. als transsexuell, transgender und transident bezeichnen. Das Sternchen (*) steht für die verschiedenen Identitäten.
Transsexualität ist eine schwere Form von Geschlechtsdysphorie, für deren Diagnose keine standardisierten klinisch-psychologischen Tests zur Verfügung stehen. Das Seminar präsentiert die aktuellen diagnostischen Leitlinien zur Erstellung der Diagnose "Trans*Geschlechtlichkeit" und reflektiert die neuen Beratungs-und Behandlungsmethoden der Inkongruenz des Geschlechts.

Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, Fälle mitzubringen, das eigene Arbeiten zu reflektieren und sich im KollegInnenkreis auszutauschen.

Lehrziele:

  • Begleitung geschlechtsvarianter, gendernonkonformer, genderqueerer und transgeschlechtlicher Personen
  • Aufgaben des Diagnostikprozesses
  • Spezielle Sexualanamnese
  • Kenntnisse und Impulse neuer Beratungsoptionen und Behandlungskonzepte
  • Reflexion des eigenen Arbeitens

Inhalt

  • Vorgehensweise der klinisch-psychologischen Sexualanamnese und Diagnostik bei GIS
  • Bedeutung der klinisch-psychologischen Verlaufsdiagnostik und Gutachten
  • Gesetzliche Regelung/Empfehlung der Expertengruppe Transsexualität in Österreich
  • Standards der WPATH (World Professional Association of Transgender Health)
  • ICD-11 (WHO-Entwurf 2018) im Abschnitt 17 Conditions related to sexual health (Bedingungen der sexuellen Gesundheit) erfolgt die Kodierung Trans* als "Geschlechts-Inkongruenz" (Gender incongruence)

Leitung

  • Doz. Mag.a Dr.in Christina Raviola

Hinweis

Zielgruppe:
Klinische PsychologInnen und Gesundheitspsychologen/in, PsychotherapeutInnen mit abgeschlossenem Psychologiestudium, VertragspsychologInnen, WahlpsychologInnen