Psychoedukative Gruppen einladend gestalten

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Freie Plätze vorhanden

Sa 06.11.2021, 09:00–17:00

Linz
Nr. S-01-11-0105-6

8 Einheiten
€ 193,50 mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 238,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Tamara Akdil

Ziel

  • Psychoedukative Gruppen auf psychologischer Basis selbständig entwickeln und halten können
  • Gruppenleitung übernehmen und auch mit schwierigen Gruppensituationen umgehen können
  • Ideen für multimodales Präsentieren und Lernen (Impact-Techniken, analoge Interventionen) mitnehmen

Im Seminar stellt die Referentin ein Konzept vor, das Elemente multimodalen Lernens (Impact-Techniken) und analoger Interventionstechniken beinhaltet. Es werden konkrete Anregungen und Beispiele gegeben, wie man psychoedukative Gruppen anhand eines simplen Leitfadens nach Vorbereitung oder aus dem Stehgreif halten oder vorgegebene Konzepte - z.B. Elemente des Skillstrainings - optimieren kann.
Auch Fragen, wie die Rolle als Gruppenleitung gut übernommen und gehalten und wie man mit schwierigen Gruppensituationen souverän umgehen kann, werden thematisiert und Lösungen demonstriert bzw. erarbeitet.

Inhalt

  • Basiswissen Gruppenarbeit: ein Konzept und seine Umsetzung
  • Passende psychologische Inhalte finden und einladend aufbereiten
  • Fertige Beispiele aus den Bereichen: Soziale Kompetenz, Trauma und Gefühlsregulation
  • Ich als Gruppenleitung": aktive Gestaltung und Reflexion der Rolle
  • Herausfordernde Situationen frühzeitig erkennen und damit umgehen
  • Ein eigenes Gruppenkonzept anhand einer eigenen Fragestellung entwickeln.

In vielen Institutionen sind Gruppen, bei denen es um Psychoedukation und nachhaltige psychologisch fundierte Wissensvermittlung geht, fixer Bestandteil des Behandlungsprogramms. Oder sollten es sein, denn multimodales Lernen in angenehmer Atmosphäre im Kreis von Betroffenen ist eine effektive Möglichkeit, um Verständnis zu ermöglichen, neues Denken und Handeln zu erproben und Motivation, Durchhaltevermögen und Veränderung zu fördern.

Der Transfer in die Praxis ist in diesem Seminar - ähnlich wie bei psychoedukativen Gruppen selbst - ein zentrales Anliegen. Gefördert wird dieser durch Rollenspiele, Übungen sowie der Möglichkeit, eigene Gruppenkonzepte zu erstellen (ausgehend von den konkreten Anliegen der TeilnehmerInnen). Ein Handout und ein analoges Denk-daran sind weitere Impulse, das Gehörte und Erlebte im Alltag umzusetzen und weiterzuentwickeln.

Zielgruppen

  • Klinische PsychologInnen
  • GesundheitspsychologInnen
  • PsychologInnen
  • PsychotherapeutInnen
  • DiplomsozialarbeiterInnen (DSA)
  • Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (DGKP) inkl. Pflegeassistenz

ReferentInnen


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