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Intelligenzdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen

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28.04.2017 09:00-18:30

Villach
Nr. S-01-15-0049-4

10 Einheiten
€ 222,- mit BÖP-Mitgliedschaft
€ 272,- ohne BÖP-Mitgliedschaft

Ansprechperson
Stefanie Bräuml
braeuml@boep.or.at

Ziel

In diesem Seminar werden verschiedene Intelligenzdiagnostika für Kinder und Jugendliche in Hinblick auf verschiedene Fragestellungen (Hochbegabung, Minderbegabung, Underachievement, ...) vorgestellt. Anhand verschiedener Fallbeispiele werden Ergebnisprofile differenzialdiagnostisch interpretiert. Zusätzlich wird auf die speziellen Anforderungen beim Testen von Kindern mit Sinnesbeeinträchtigungen und Kindern mit Migrationshintergrund eingegangen. Gütekriterien, Einschränkungen und Brauchbarkeit der Tests werden diskutiert und erklärt.

Inhalt

  • Intelligenztheorien (Spearman, Thurstone, Cattell_c)
  • Praxisbezogene Auseinandersetzung mit den am Markt derzeit gangigen Intelligenzdiagnostika wie z.B. AID 2, APM, BIS-4, BIS-HB, BT 1-2, CFT 1. CFT 20-R, CMM 1-3, K-ABC, KFT 1-3, KFT 4-12-R, KLI 4-5-R, MHBT-P, MHBT-R, SON-R, SPM, inkl. Zuordnung zu den dahinterliegenden Modellen
  • Richtige Auswahl von Tests im Hinblick auf die Fragestellung . Abgrenzung verschiedener Verfahren voneinander
  • Richtiges Lesen der Testmanuale
  • Test-Einschrankungen (Deckeneffekte_c), diagnostische Grenzen
  • Kritische Beleuchtung der Testgutekriterien und der Normierung der Tests
  • Differenzialdiagnostische Interpretation. Einschrankungen bei der Interpretation
  • Erstellung von Leistungsprofilen und deren Interpretation
  • Spezielle zusatzliche Testverfahren fur Kinder mit Teilleistungsschwachen
  • Testen von Kindern mit Sinnesbehinderungen und von Kindern mit Migrationshintergrund
  • Informationen zur Befundbesprechung mit Eltern und Kindern

Leitung

  • Prof.in DDDr.in MMag.a Ulrike Kipman